Herzlich Willkommen beim FC Donebach 1949 e.V.
      
und ihren "Dumbocher Turmspatzen"
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 FC Donebach & „ Dumbocher Turmspatze“
Jubiläums-Prunksitzung der Dumbocher Turmspatze
„33 Johr scho alt, Turmspatze feiern bis es knallt“

Donebach. (sis) Drei Tänze und drei weitere Programmbeiträge aus den eigenen Reihen - an den beiden
ausverkauften Prunksitzungen in ihrem 33. Jubiläumsjahr haben die Donebacher Turmspatzen einmal
 mehr bewiesen, dass auch ein kleines Dorf wie Donebach mit Mörschenhardt, Ünglert und ein bisschen
Preunschen mit gerade mal rund 450 Einwohnern richtig Faschnacht feiern kann. Mit Gästen, aber eben auch
 mit vielen eigenen Talenten.

Besonders zu Herzen ging da die Minigarde der Turmspatzen: 14 Mädels zwischen fünf und neun, die,
von Hanna Kugler und Antonia Schölch trainiert, zum ersten Mal als kleine Nachwuchsspatzen auf der Bühne tanzten.
Dass aber auch diese Jubiläumssaison nicht vom Himmel gefallen ist, sondern im Vorfeld richtig viel Arbeit erforderte,
ließ die schlagfertig und geradlinig durchs Programm führende Präsidentin Nathalie Frank durchaus durchblicken.

Zwar steht ihr der Siebenerrat zur Seite, aber allein die Suche nach einem Prinzenpaar konnte erst vor drei
Wochen abgehakt werden:

Mit Prinz Bernd I. und Prinzessin Tina I. wird die Spatzenschar von zwei gebürtigen Osterburkener „Wüscheli“
regiert, die aber schon viele Jahre in Donebach wohnen und „bestens integriert“ sind. Dem sympathischen
Prinzenpaar überließ Sportheimchef Benno Hofmann gerne den Schlüssel und nach deren Vorstellung
einschließlich einiger Internas aus der „Räiderschgasse“, wo sie wohnen, ging es nach dem goldigen
Tanz der Kleinsten und mit der bewährten musikalischen Begleitung durch das „Duo Banal“ auch schon weiter
mit einem guten Bekannten aus Höpfingen,

Wolfgang König.

Der hatte seine Gastabordnung mitgebracht, angeführt vom dortigen Prinzenpaar, dessen männliche Hälfte
bis zu seiner Heirat ein „Ur-Dumbocher“ war und es im Herzen immer noch ist: Uwe Kühner. „Faschenacht for Future“
sei ihm lieber als „Fridays for Future“ erklärte König, der sich augenscheinlich nicht gern was verbieten lässt: den
Diesel nicht und Silvesterböller nicht und Bier schon gar nicht.

Nach Königs launigem Auftritt tanzte die Garde der Rouschebercher Milchsäuli in tollen ägyptischen Kostümen
vor einer Pyramide samt Mumie,

bevor das Milchhäusle Donebach bzw. der örtliche Wirtschaftsjournalist Randy-Andy Frank feststellte,
dass  „das Geschäftsleben im Ort der Wirtschaftskrise trotzt“. Arbeitskräfte würden dringend gesucht -
und wurden live auch gefunden dank kreativer Jobbörse und persönlichem Einsatz der diversen
Wirtschaftsbosse Lenze Gerhard, Dixie, Bier-Otto oder Bimbo, dem Vorstand der Goldenen Kelle.
Auch die Sportheimgastronomin Margit suchte Unterstützung für Kroketten-Claudia und Schnitzel-Siggi.
Insider-Wissen war hier unbedingt von Vorteil. „Das war der gleiche Schwachsinn wie jedes Jahr“,
attestierte die Präsidentin durchaus anerkennend: „Aber dafür lieben wir Euch.“  
Weil auch Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger „Text geliefert“ hatte, durfte er auf die Bühne und
nutzte die Gelegenheit, als gebürtiger Dumbocher herzlich zum Jubiläum zu gratulieren.

Nach dem anmutigen Tanz vom Limbacher Tanzmariechen Janine Gramlich überbrachten

die Vertreter der Höpfinger und Mudauer Gastabordnungen sowie Ortsvorsteher Herbert Scharmann und ein
immer wieder gern gesehenen Schlossauer Gast, Ortsvorsteher a.D. Herbert Münkel,  ihre
Grüße und Gratulationen. Präzise, akkurat und damit eine echte Augenweide präsentierte sich dann der
einzige Gardetanz des Abends von der Höpfinger Prinzengarde.

Auch der Tanz „Après Ski“ der Donebacher Fußballer war mit seinen beinahe akrobatischen Einlagen
sehr beachtlich. Fast noch mehr Unterhaltungswert hatte aber die „Nachrede“ von Tänzer Carlo Hört,
mit der er Trainerin Ann-Kathrin Rechner und insbesondere deren Geduld dankte...

Die Pause beendeten echte Urgesteine der Dumbocher Faschenacht, Ortscheller Norbert Bätschn Schnetz
und Tagesschausprecher Dieter Rögner. Beide erinnerten an Dumbocher „Stories“ aus dem
vergangenen Jahr: Dem Missgeschick etwa, dass gleich beide ehrenamtlichen Sportheimwirte die
Uhrenumstellung versäumt und zu früh zum Dienst erschienen waren. Oder den plötzlichen Unmengen
von (leeren) blauen Bussen, die das Überqueren der Straße schier unmöglich machten. Oder der
Wasserknappheit im Donebacher Brunnen - Schüttung acht Tropfen pro Minute. Oder die Geschichte
des Mörschenhardter Ziegendompteurs Erich. Oder, durchaus kritisch, das Fernbleiben der
Mudauer Fußballmannschaft beim letzten Gemeindepokal, der in Donebach ausgespielt wurde.

Magisch wurde es mit dem Tanz der guten und der nicht ganz so guten Waldgeister, die sich letztlich
 versöhnten - sehenswert dargeboten von der Mudauer Wassersuchergarde.

Der Auftritt der drei singenden „Sahnetörtchen“ Birgit Halli, Anita Rechner und Sieglinde Bruckert war
dann zweifellos einer der Höhepunkte. Auch sie sind von Anfang an dabei, Sieglinde war langjährige, bis 
heute
 unvergessene Präsidentin, Birgit und Anita haben immer wieder Programmpunkte geliefert.
Ihr als Zugabe gesungenes „Jubiläumslied“ weckte Emotionen,

die von der Schautanzgruppe aus Bödigheim mit ihrem wirklich tollen und sehr aufwändigen  Tanz „Phoenix aus der Asche“ schnell in eine andere Richtung gelenkt wurden.

Ihnen folgte der gebürtige Schneeberger Rolf „Zack“ Zang, ein geborener Entertainer. Witzig,
mit gelegentlichen Blicken weit über den Tellerrand oder auch nur bis zur
„Hoffert der Nochborin in Gerolzoh“, dem Puhlschöpfer`s Marthele, gestaltete er einen etwas anderen
Jahresrückblick und am Ende war klar: Katzen mag er irgendwie gar nicht.

Nach diesem sehr gelungenen Programmpunkt tanzte mit der „Powergang“ eine Gruppe,
die ebenfalls seit vielen Jahren die Donebacher Faschenacht bereichert. Ihrem Wikingertanz
schlossen sich am Ende etliche weitere Mädels an, die irgendwie irgendwann schon mal in Donebach
auf der Bühne gestanden haben - „flashmob“ nennt man das. Damit demonstrierten sie, die sich selber
trainieren, aber dennoch insbesondere Geli Schüssler für deren große Unterstützung dankten, ein
Zusammengehörigkeitsgefühl, an das die schlagfertige Präsidentin und auch Martin Repp vom Siebenerrat
appellierten. Damit der Jubiläumssaison noch viele, viele weitere folgen mögen!