Herzlich Willkommen beim FC Donebach 1949 e.V.
      
und ihren "Dumbocher Turmspatzen"
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 FC Donebach & „ Dumbocher Turmspatze“
Mit dem Motto   „Jetzt erscht reecht!“

(sis) Fast volles Haus am Freitag, ausverkauft am Samstag: Das Spatzennest in Donebach erlebte am Wochenende mit zwei Prunksitzungen einen rundum gelungenen Auftakt in die heiße Phase der Faschenacht. Die so oft – und so falsch – zitierten „Begeisterungsstürme“ oder „Lachtränen“ waren die Ausnahme; tatsächlich geboten wurde unter dem Motto „Jetzt erscht reecht!“ aber ein fast fünfstündiges Programm mit viel Lokalkolorit, Humor, musikalischem Können und spritzigen Tänzen. Darauf kann ein kleiner Ort wie Donebach nur stolz sein.



Die „Frauenpower“, die im letzten Jahr eingesetzt und neben weiblichem Elan auch gleich die nächste Generation in den Siebenerrat befördert hat, war auch in der aktuellen Kampagne deutlich spürbar. Dank  Nathalie Frank – unterstützt von Martin Repp - als schwungvoller und wortgewaltiger Moderatorin war es möglich, die gleichwohl sehr verdienten „älteren Herrn“ Norbert "Betschen" Schnetz und Norbert "Rancher" Nesnidal auf deren eigenen Wunsch hin in die komfortable Altersteilzeit mit Sitzkissen und „Klatschhilfen“ zu versetzen. Schön, wenn der Übergang so funktioniert. Und schön, wenn sich auch auf der Bühne immer wieder junge Menschen zum Mitmachen bei der Donebacher Faschenacht bereit erklären.

Wie das Prinzenpaar Alex I. und Christopher I. (Alexandra und Christopher Coates), die so gut in ihre Rollen passten, dass viele der Meinung waren, die beiden wären bereits zum zweiten Mal in Amt und Würden: „Viel hebbe gmeent, mir wär´n schomol Prinzepaar gween, doch die hebbe anscheindend e annere Prunksitzung – oder efach in die Zukunft gsehn!“ Nach ihrer sympathischen Vorstellung übergab Benno Hofmann den Schlüssel an die beiden, die praktischerweise auch noch direkt neben dem Spatzennest wohnen. Und schon wirbelten die Tänzerinnen des ersten Gardetanzes über die Bühne. Am Freitag und Samstag wechselten sich Garden aus

Rosenberg, Seckach, Heidersbach, Bödigheim, Altheim, Höpfingen, Limbach und von der Ranzengarde Osterburken ab, außerdem hatten das Tanzmariechen Cara Bianco sowie die Wassersuchergarde der KaGemuWa in schmucken neuen Kostümen und die Reischebocher Turmwächter jeweils gefeierte Auftritte. Und die „Eigengewächse“,

die Männer des FC Donebach als nicht immer ganz stand- und bühnenfeste Matrosen auf hoher See sowie die

„Powergang“, die mit ihrem Schautanz „Back to the future“ führten, ernteten natürlich besonders herzlichen Applaus.
Und die Wortbeiträge? Den ersten lieferten der traditionsreiche Ortsscheller (Betschen) und sein Pendant, der Tagesschausprecher (Dieter Rögner). Entgegen dem Standardsatz „´s passiert jo nix mehr im Ort“ konnten die beiden doch wieder eine ganze Reihe amüsanter Missgeschicke aufdecken. Von den permanenten Fehlalarmen im Schloss über den Laubbrand in Mörschenhardt  - „laut Polizeibericht dürften rund 200 Laubblätter in Flammen aufgegangen sein“ – bis hin zum „Donebacher des Jahres“ war da die Rede. Mit diesem Titel darf sich Unternehmer Gerhard Lenz schmücken, dessen Aufkleber beinahe weltweit zu sehen war an einem Bulldog in der Fernsehserie „Bauer sucht Frau“. Eine schon etwas in die Jahre gekommene andere Kultserie, „Herzblatt“ nämlich,. stand Pate beim Auftritt des „Milchhäusle“. Ob und wer sich wann und wie und in welcher „Augenhöhe“ findet, kann nicht nur, aber eben auch  in Donebach eine verzwickte Angelegenheit sein. Davon, so war zu hören, sei auch Siebenerrätin Nathalie  betroffen.

Der „Haufe Chaote“ bestand aus Robin Müller, André Hört, Manuel Walz, Andreas Frank, Alexander Walz und Sebastian Schnetz.

Ein weiteres Highlight war der Auftritt von Capo9 and friends. Regina Repp, Joachim Brenneis, Tobias Riedling, Robin Müller, Sebastian Schnetz, Alexander Walz und Christopher Coates agierten als Sänger, Musiker und Schauspieler – und fanden in der WG-Gründung von „Sobo und Willi“ einschließlich plötzlicher Wühlmausplage und einem „leicht unorganisierten“ Vermieter Wölfle ein dankbares Thema.

Genau so viel Lokalkolorit brachten Birgit und Anita (Birgit Halli und Anita Rechner) ein, die nach langer Bühnenpause das Publikum mit ihrem Auftritt überraschten. Ihr Plan,  einen Gospelchor zu gründen, wollte nicht klappen; ihre Erlebnisse bei den Anwerbeversuchen waren aber viele Lacher wert. Und Wolfgang König, Büttenass der Höpfemer Schnapsbrenner, berichtete schließlich von schier unglaublichen Irrungen und Wirrungen auf einer Kreuzfahrt mit der eigenen Gattin. Zwischen diesen Programmpunkten konnte Nathalie Frank Gastabordnungen aus Limbach, Mudau und Scheidental begrüßen und natürlich schaute auch Bürgermeister Dr. Norbert Minni Rippberger in seinem Heimatort vorbei. Und auch das „Duo Banal“ mit Thomas Eck und Peter Süssenbach, die musikalisch durch´s Programm leiteten und im Anschluss zum Tanz aufspielten, hatte seinen Anteil am rundum gelungenen Abend.
 

 
 


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